Ressourceneffiziente Glasbearbeitung mit der systron proMD

Effizienz in der Glasbearbeitung bedeutet heute mehr als hohe Bearbeitungsgeschwindigkeit.
Ebenso entscheidend ist, wie wirtschaftlich und ressourcenschonend eine Anlage im täglichen Betrieb arbeitet.

Das vertikale Glasbearbeitungszentrum systron proMD wurde deshalb konsequent auf einen effizienten Einsatz von Wasser, Energie und Betriebsmitteln ausgelegt. Das Ergebnis ist eine leistungsstarke Lösung für moderne CNC-Glasbearbeitung, die hohe Produktivität mit kalkulierbaren Betriebskosten verbindet.

Geschlossener Wasserkreislauf reduziert den Frischwasserbedarf

Ein zentraler Bestandteil des Maschinenkonzepts ist das geschlossene Wasserkreislaufsystem der proMD.

Das Prozesswasser wird innerhalb der Anlage kontinuierlich zirkuliert und über eine Wasseraufbereitung wieder dem Bearbeitungsprozess zugeführt. Komponenten wie Wasserkissen, Sprühbalken, Kühlkreisläufe oder Strahlfänger arbeiten daher im Closed-Loop-System.

Dadurch ist kein kontinuierlicher Frischwasserzulauf für diese Prozesse erforderlich.

Als abgestimmte Lösung bietet systron beispielsweise die SWR300 Wasseraufbereitung mit Lamellenklärer, die speziell auf den Betrieb mit systron Bearbeitungsanlagen ausgelegt ist. Alternativ kann die proMD auch an eine bestehende zentrale Wasseraufbereitung im Betrieb angebunden werden.

Frischwasser wird nur dann benötigt, wenn bestimmte Bearbeitungsfunktionen aktiv sind – beispielsweise bei der Werkzeugkühlung oder bei optional eingesetzter Wasserstrahltechnologie. Auch dieses Wasser wird anschließend wieder in den Kreislauf zurückgeführt.

Das Ergebnis ist ein sehr geringer tatsächlicher Wasserbedarf im Produktionsprozess.

Optional integrierte Wasserstrahltechnologie

Die Wasserstrahltechnologie ist bei der proMD optional verfügbar und erweitert das Bearbeitungsspektrum der Anlage um präzise Innenkonturen und komplexe Ausschnitte.

Der Wasserstrahl wird im Strahlfänger kontrolliert abgebremst. Das eingesetzte Abrasivmaterial kann aufgrund seines hohen Eigengewichts in der Wasseraufbereitung effizient vom Wasser getrennt werden.

Die Konstruktion der Anlage ermöglicht einen robusten und zuverlässigen Prozess ohne zusätzliche Pumpen oder Ventile zwischen Strahlfänger und Wasseraufbereitung.

Zusätzliche Funktionen wie eine aktivierbare Pilot-Piercing-Funktion reduzieren die Belastung der Hochdruckkomponenten und tragen zu einer langen Lebensdauer der Wasserstrahltechnik bei.

Energiebedarf pro Glas klar kalkulierbar

Neben dem Wasserverbrauch spielt auch der Energiebedarf eine wichtige Rolle für die Wirtschaftlichkeit einer Produktionsanlage.

Die proMD ist so ausgelegt, dass der Energieverbrauch direkt mit der tatsächlichen Bearbeitungsleistung zusammenhängt. Dadurch lässt sich der Energiebedarf pro bearbeitetem Glas sehr gut kalkulieren.

Durch die Integration mehrerer Bearbeitungsschritte in einer Maschine – beispielsweise Schleifen, Polieren, Bohren, Fräsen oder optional Wasserstrahlschneiden – können zusätzliche Maschinen, Transportwege und Prozessschritte reduziert werden.

Das wirkt sich positiv auf den Gesamtenergiebedarf pro Glas aus.

Effizienz im täglichen Produktionsbetrieb

Neben Wasser- und Energieverbrauch beeinflussen auch Druckluftbedarf, Verschleißteile und Prozessstabilität die Wirtschaftlichkeit einer Anlage.

Das durchdachte Maschinenkonzept der systron proMD kombiniert mehrere Effizienzfaktoren:

  • geschlossene Wasserkreisläufe

  • bedarfsgesteuerter Einsatz von Energie und Betriebsmitteln

  • optional integrierte Wasserstrahltechnologie

  • mehrere Bearbeitungsschritte in einer Maschine

  • kalkulierbare Betriebskosten pro Glas

Für viele Glasbetriebe bedeutet dies eine Anlage, die nicht nur hohe Bearbeitungsleistung bietet, sondern sich auch im täglichen Produktionsbetrieb wirtschaftlich und ressourceneffizient betreiben lässt.

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